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YouTube: Weniger störende Werbung ab dem 12. Mai

Kim Muntinga
26.2.2025

Werbung ist fast immer nervig. An besonders spannenden Stellen oder gar mitten in einem Satz ist eine Werbeunterbrechung allerdings ein Unding. Bei Youtube soll das ab dem 12. Mai seltener passieren.

Du schaust ein Youtube-Video und mitten im Satz oder einer besonderen Stelle schaltet sich die Werbung ein: absolut nervtötend. Wer kein Premium-Abo hat oder einen Adblocker nutzt, wird dieses Phänomen sicherlich kennen. Die automatischen Werbeunterbrechungen sind oft so schlecht platziert, dass sie stören.

Youtube will dies nun optimieren. Ab dem 12. Mai sollen mehr Mid-Roll-Werbeanzeigen an natürlichen Unterbrechungspunkten wie Pausen und Übergängen ausgestrahlt werden statt an Stellen, die den Video-Flow unterbrechen. Dies soll einerseits das Zuschauerlebnis verbessern. Andererseits soll es den Unmut der Zuschauenden verringern und dafür sorgen, dass weniger Personen im Video abspringen.

Anpassungen auch in älteren Youtube-Videos

Google hat zudem angekündigt, dass sie auch Youtube-Videos, die vor dem 24. Februar 2025 hochgeladen wurden, mit manuellen Mid-Roll-Werbungen aktualisieren. Dort sollen zusätzliche, automatische Werbeslots an natürlichen Unterbrechungspunkten eingefügt werden. Ob dies bedeutet, dass am Ende mehr Werbungen in den jeweiligen Videos eingeblendet werden, ist nicht ganz klar.

Content-Creator können dies allerdings verhindern und die automatische Platzierung in Youtube-Studio deaktivieren. Dann werden die Anzeigen von ihnen manuell platziert.

Neues Tool für Content-Creator

Dafür wird es in Youtube-Studio auch eine neue Funktion geben. Dieses Tool soll anzeigen, ob eine Werbeplatzierung als störend empfunden wird, sodass manuelle Werbeeinblendungen gezielt angepasst werden können.

Im neuen Tool werden unpassende Werbeunterbrechungen für Content-Creator mit einer Warnung angezeigt.
Im neuen Tool werden unpassende Werbeunterbrechungen für Content-Creator mit einer Warnung angezeigt.
Quelle: Google

Laut Youtube erhalten Creator, die neben manuellen auch automatische Mid-Roll-Ads einsetzen, im Schnitt fünf Prozent höhere Werbeeinnahmen. Gleichzeitig weist das Unternehmen darauf hin, dass es finanziell nachteilig sein kann, wenn ein Creator nur manuelle Werbungen nutzt und diese an störenden Stellen der Videos platziert werden.

Titelbild: Screenshot / Kim Muntinga

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